Verein der Eisenbahnfreunde und Modelleisenbahner "Friedberg Suhl" und Umgebung e.V.


Vereinsaktivitäten

Herbstexkursion in die Fränkische Schweiz

Mit dem "Bayernticket" zur "Dampfbahn Fränkische Schweiz" und Modellbahnmuseum Muggendorf

Sonntag den 07.10.2012



Eigentlich sollte die gesamte Exkursion mit der Eisenbahn stattfinden, aber an einem Sonntag ist das keine gute Idee. So wurde von Suhl bis Rödental mit dem PKW gefahren. Grund für die Änderung war, wir konnten morgens 45 Minuten später los, und hatten abends in Ebermannstadt eine Stunde mehr Zeit für eine Führung durch die Anlagen der DFS.
Allgemeiner Treffpunkt war um 06.30Uhr am Bahnhof Suhl. Mit den PKW´s der Vereinsmitglieder, die sich für den Transport dankenswerter weise bereit erklärt hatten, ging es über die A73 nach Rödental.
Mit dem Bayernticket ging es nun über Bamberg nach Forchheim.
Kurz hinter dem Bahnhof Rödental unterquerten wir die Neubaustrecke Erfurt - Ebensfeld, die das Tal hier auf einer großen Fachwerkträgerbrücke überquert. Dieser Neubaustrecke bzw. ihrer Baustelle sind wir hinter dem Bahnhof Staffelstein noch einmal begegnet. Sie nähert sich von rechts der bestehenden Strecke. Der ab hier vorgesehenen viergleisige Ausbau bis Bamberg wird in den kommenden 5 Jahren die Landschaft erheblich verändern. Das führt soweit, dass sogar der Main auf Teilabschnitten verlegt werden muss.


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D i e...b e s o n d e r e n...S c h w i e r i g k e i t s g r a d e

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d e s...T a g e s

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Bahnhof Forchheim

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Bahnhof Forchheim
Warten auf den Anschluß nach Ebermannstadt

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Manschaft (ohne mich) angetreten.
Feuchtigkeitscrem war nicht erforderlich

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Bahnhof Forchheim
Moderne S-Bahn - Triebzüge

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Führerstand unseres Triebwagens nach Ebermannstadt

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...würde gern selbst dort sitzen




Der Verkehr auf der in Forchheim beginnenden fränkischen Nebenbahn erfolgt seit 2011 nicht mehr in Verantwortung der DBAG, sondern durch das Eisenbahnunternehemn "Agilis".
In Ebermannstadt beginnt die Museumsstrecke der DFS nach Behringersmühle.
Nach Ankunft in Ebermannstadt waren nur4 Minuten Zeit, um in den bereitstehenden Zug der "Dampfbahn Fränkische Schweiz" umzusteigen. Der Verein "Dampf bahn Fränkische Schweiz" wurde 1974 gegründet: Vereinsziel war, die vor der Stilllegung stehende Strecke Ebermannstadt - Behringersmühle zu übernehmen und dort einen historischen Zugbetrieb einzurichten: Konkreter wurde dies, als der reguläre Bahnverkehr tatsächlich zu Beginn des Sommerfahrplans 1976 eingestellt wurde: Trotz großen Engagements der ausschließlich ehrenamtlich tätigen Mitglieder konnte aber erst 1980 der erste öffentliche Museumszug verkehren: Heute gehören 4 Dampf- und 3 Dieselloks, 2 Triebwagengarnituren und 12 historische Reisezugwagen zum Fahrzeugbestand des Vereines


Dem Flyer ist zu entnehmen:

Was vor über 35 Jahren, im April 1974 mit einigen eisenbahnbegeisterten Idealisten begann, entwickelte sich nicht nur zu einem über 400 Mitglieder starken Verein, sondern auch zu einem Eisenbahnverkehrs- (EVU) und Eisenbahninfrastruktur-Unternehmen (EIU) mit eigener, 16 Kilometer langer Bahnstrecke und über 25.000 Fahrgästen pro Jahr. Die ältesten Dampfloks, die hier auf Frankens erster Museumsbahn im Dienst stehen, sind rund 80 Jahre alt. Lok 2 "Nürnberg" wurde in über 13.000 Arbeitsstunden von den ehrenamtlich Aktiven restauriert und eröffnete am 25. Juni 1983 die Renaissance des Dampfbetriebs im Wiesenttal. Der Dampflokfuhrpark wurde durch drei weitere Maschinen erweitert: die mit Lok 2 baugleiche "Ebermannstadt", die als Lok 4 eingesetzte Privatbahn-Tenderlokomotive der Bauart ELNA 6 und die Einheits-Tenderlok 64 491. Gerade die Loks der Baureihe 64 befuhren bis in den 1960'er Jahre die Strecke im Wiesenttal. Mit dem 1937 gebauten Nebenbahn-Triebwagen VT 135 069 und zwei Dieselloks der Bau reihe V36 sowie einer V60 verfügt die DFS über weitere historische Triebfahrzeuge, die für die Wiesenttalbahn der 1950'er Jahre charakteristisch waren. Reisen Sie mit uns in dieser von Schönheiten der Natur gesegneten Landschaft im Stile vergangener Tage. Gönnen Sie sich und Ihren Kindern das Erlebnis einer beschaulichen Fahrt mit unseren historischen Zügen. Lassen Sie sich auf den offenen Plattformen die Dampflokatmosphäre um die Nase wehen.


Unser Zug war mit einer Diesellok der BR V36 bespannt: Mit ihm befahren wir zunächst die Gesamtstrecke bis Behringersmühle und nach dortigem kurzen Aufenthalt wieder zurück bis nach Muggendorf:
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Erst einmal ging es nach Behringersmühle


An der Strecke befindet sich der Bahnhof Streitberg. Der Ort ist nicht nur durch die Binghöhle bekannt. Hier befindet sich auch die Ruine Neideck.

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Ruine der Burg Neideck aus der Sicht der Bahn

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Blick von der Burg auf die DFS

Zu einer früheren Zeit festgehalten
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Blick von der Burg auf die DFS

Zu einer früheren Zeit festgehalten

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Bahnhof Behringersmühle

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Umsetzen im Bahnhof Behringersmühle


Von Behringersmühle ging es nach Muggendorf. In Muggendorf wartet im Restaurant des Hotels "Sonne" bereits das Mittagessen auf uns. Die Essen waren vorbestellt. Alles lief reibungslos. Dem Team um Herrn Keilholz ist zu danken. Wir kommen wieder!!!!

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Hotel zur Sonne Muggendorf

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..gemütliche Atmosphäre - freundliche Bedienung.




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Modellbahnmuseum Muggendorf

Nachdem sich alle gestärkt hatten, war gleich Gelegenheit, etwas dafür zu tun, dass das Essen nicht so ansetzt: Vor uns lag ein ca. 800m langer Spaziergang, zu unserem nächsten Etappenziel, dem Modellbahnmuseum Muggendorf: Dort erwartete uns schon der Betreiber, um uns sein "Reich" zu präsentieren: Und dieses Reich ist zum großen Teil in einer heute kaum bekannten Größe angelegt. Nämlich der Spurweite "S"!

"S?"

Nie gehört, werden die meisten sagen: Diese im Maßstab 1:64 angelegte und über eine Spurweite von 22,5 mm verfügte Modellbahn stellt eine "Episode" beim in den fünfziger Jahren erfolgten Übergang von den großen Spurweiten 0 und 1 auf kleinere Maßstäbe dar: Sie konnte sich nicht durchsetzen: Denn die Spurweite HO wurde zur dominierenden Modellbahngröße: In der Bundesrepublik setzte die Firma BUB auf die Nenngröße S: Aber auch in der DDR gab es einen Hersteller: Und der befand sich gar nicht so weit weg von Suhl, in Stadtilm. Die dortige Metallwarenfabrik stellte bis 1964 Modellbahnartikel der Spur S her: Und einige dieser Produkte befinden sich auch im Eigentum unseres Vereines: Im Museum gibt es voll funktionsfähige Anlagen mit doch schon recht betagten Fahrzeugen dieser Hersteller: Und im Freigelände kann auch noch eine Gartenbahnanlage besichtigt werden:

In den Vitrinen und auf den Modellanlagen befinden sich viele Schätze


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Außenanlage des Modellbahnmuseums

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Vielsagend

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Der zum Museum gehörende Laden


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Nun zurück nach Ebermannstadt


Hier ist nun Platz dem DFS für den Tag, und für die nachfolgende Führung durch das BW zu danken


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Kaum zu bremsen - Der Junglokführer

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Kaum zu bremsen - Der Lokführer und sein Heizer

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